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War der Johanniskirchenchor anfangs nur zur festlichen Ausgestaltung von Gottesdiensten bestimmt, so sieht er heute als Johanniskantorei wie sich der Chor an der Johanniskirche seit 1991 nennt neben diesem gemeindeinternen Wirken eine wesentliche Aufgabe in der Veranstaltung überregional bedeutsamer Kirchenkonzerte. Mit ihren kirchenmusikalischen Darbietungen aus allen Epochen der Musikgeschichte erfüllt sie einen hervorragenden kulturellen Auftrag im musikalischen Leben und Angebot ihrer Heimatstadt und wurde damit in der Region und weit über deren Grenzen hinaus bekannt. Auch Gastkonzerte, Konzertreisen sowie Schallplatten und Rundfunkaufnahmen sind Ergebnisse ihrer kontinuierlichen Arbeit und Fortentwicklung.

Ihr Repertoire reicht von den vielfältigen a-capella Werken des 16. und 17. Jahrhunderts über die großen Chor und Orchesterwerke der Musikgeschichte aus den Zeiten des Barock, der Klassik und der Romantik bis hin zur Gegenwart, der "Moderne" hier gelegentlich auch experimentelle Musik einschließend. Besondere Schwerpunkte ihres kirchenmusikalischen Wirkens lagen und liegen in den Aufführungen der Motetten und Kantaten sowie der großen und zugleich großartigen Oratorien des Thomaskantors Johann Sebastian Bach: Matthäuspassion, Markuspassion, Johannespassion, Hohe Messe in h-moll sowie das Weihnachtsoratorium gelangen aus Tradition wiederholt zu Gehör.

Engagierte Chorleiter führten die Kantorei zu einer Vollendung und Leistungsfähigkeit, die in örtlichen, regionalen und kirchlichen Presseberichten in besonderer Weise gewürdigt wurde und wird.

Der Johanniskantorei Hagen (vor 1991 Johanniskirchenchor) wird hier bestätigt, dass sie " für sich in Anspruch nehmen kann, überregionalen Rang zu haben und zu den Spitzenchören im Lande gerechnet zu werden" (Zitat aus einer Presserezension über die Johannespassion von Bach). Auf verschiedenen Konzertreisen durch die Bundesrepublik und ins benachbarte Ausland konnte die Johanniskantorei wertvolle Kontakte zu anderen Chören, aber auch mit vielen Menschen in fremden Ländern knüpfen, die bisweilen heute noch gepflegt werden.

Kantor Manfred Kamp
Geboren 1952 - aufgewachsen in Osnabrück - dann verheiratet mit der Kirchenmusikerin Barbara Frühauf-Kamp - haben vier Kinder. Manfred Kamp studierte ab 1971 Schulmusik und Kirchenmusik an der Musikhochschule Hannover - u.a. bei Lajos Rovatkay (Orgel und historische Aufführungspraxis). Er setzte seine Ausbildung 1975 fort mit dem Studium der Germanistik an der Universität Hannover, das er 1978 mit dem Staatsexamen für das höhere Lehramt abschloss. Die anschließende Zeit als Studienreferendar am Studienseminar Osnabrück beschloss er 1980 als Assessor.
Von 1980 bis 1987 war er Bezirkskantor des Kirchenkreises Hersfeld und Dozent an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte Schlüchtern. Dabei absolvierte er zwischenzeitlich von 1982 bis 1985 ein Aufbaustudium der Kirchenmusik an der Musikhochschule Frankfurt am Main - bei Hans Joachim Bartsch (Orgel), Heinz Werner Zimmermann und Kurt Hessenberg (Tonsatz) sowie bei Wolfgang Schäfer (Chor- und Orchesterleitung), das er mit der A-Prüfung abschloß.
Ab 1987 war er dann Kantor und Organist an der Evang. Stadtkirche Aalen und hatte im Zusammenhang damit dort ebenfalls die Leitung von C-Kursen und Chorleitungs-kursen für den Württembergischen Kirchenmusiker-Verband unter sich.
Zum 1. April 1996 wurde er als Kantor und Organist an die Evang.-Luth. Johanniskirche Hagen und bald darauf zum Kreiskantor des Kirchenkreises Hagen berufen. Am 2.2.2003 erfolgte durch die Evangelische Kirche von Westfalen in Würdigung seiner Leistungen um die Kirchenmusik seine Ernennung zum KMD Kirchenmusikdirektor.

Die Proben finden mittwochs von 19.30 21.30 Uhr
im Gemeindehaus der Ev.-Reformierten Kirchengemeinde, Bergischer Ring 35,
unter der Leitung von KMD Manfred Kamp statt.